Fahrt auf der Okertalsperre

Züchter mit dem MS „Aqua Marin“ auf dem Okerstausee

(gs) Vorweg ein starkes „Dankeschön“ an Heinz Hilse für die Vorbereitungen und perfekte Organisation. Er bemühte sich um diese Veranstaltung für die Vereine des Hildesheimer Kreisverbandes. Über 40 Züchter trafen sich am Okerstausee im Harz und genossen dort die Fahrt mit dem MS „Aqua Marin“ auf dem Gewässer. Die Züchter erfuhren hier viele interessante aktuelle sowie geschichtliche Informationen über diesen Harzer Stausee bei Altenau.

Der rund 225 Hektar große See mit einem Speicherraum von knapp 50 Millionen Kubikmetern Wasser wird durch die 75 Meter hohe und 260 Meter lange Staumauer aufgestaut. Das Wasser treibt unterhalb der Staumauer die Turbine des Wasserkraftwerkes „Romkerhall“ zwecks Energieerzeugung an. Und da gibt es einiges zu sehen. Bereits 1938 ist mit dem Bau der Talsperre begonnen worden, abgeschlossen im Jahr 1956.

Das Okertal zählt zu den wildromantischsten Flusstälern des Harzes. In seiner jetzigen Form entstanden ist es während der Eiszeit. Bei Altenau hat die Okerstaumauer noch eine kleine Schwester, die Oker-Vorsperre. Diese kleine Gewichtsstaumauer hat eine Höhe von 20 m. Aber das Talsperren-System der Oker dient nicht nur dem Hochwasserschutz sondern integriert außerdem das Wasserkraftwerk. Der Okerstausee nimmt längst eine bedeutende touristische Rolle im Oberharz wahr.

Der Okerstausee ist ein beliebtes Wassersportgebiet. Baden, Schwimmen, Tauchen, das befahren mit nichtmotorisierten Wasserfahrzeugen, im Winter bei ausreichend dicker Eisdicke auch Eisbaden und Eislaufen, sind nur einige der möglichen sportlichen Aktivitäten. Und nebenbei: ein prima Wanderparadies rundum, bekannt durch den Talsperren-Rundweg.

Hier einige Bilder von der Okertal-Stausee-Fahrt.